Rauch

Rauch, eine tödliche Bedrohung

Die meisten Menschen sterben bei einem Brand nicht durch das Feuer, sondern ersticken qualvoll in dem dichten und giftigen Rauch. Sie haben nur wenig Zeit sich in Sicherheit zu bringen. Entscheidende Minuten gewinnen Sie, wenn sie zu Hause Rauchmelder einbauen, denn Rauchmelder retten Leben!

 


 
Am Tage können Schadenfeuer naturgemäß schnell erkannt und somit auch schnell bekämpft werden, aber Nachts sieht es da schon schwieriger aus. Der Mensch schläft und mit ihm seine Sinne. Sie bekommen es also nicht zwangsläufig mit, wenn sich der Raum nach und nach mit Brandrauch füllt. Rauchmelder können in solchen Situationen Leben retten. Durch einen lauten Warnton werden Menschen selbst aus tiefem Schlaf geweckt. So verschaffen Ihnen Rauchmelder die nötige Zeit, um zu fliehen und die Feuerwehr zu rufen, oder möglicherweise den Brand selbst zu bekämpfen.
Batteriebetriebene Rauchmelder sind nicht teuer. Sie erhalten sie in Elektrofachgeschäften, Baumärkten und den Technikabteilungen von Kaufhäusern. Ein batteriebetriebenen Rauchmelder von guter Qualität sind schon für weniger als 50 Euro zu haben.


Technische Informationen über Rauchmelder:

Die Geräte der meisten Hersteller arbeiten nach dem Streulichtprinzip. Bei Rauch in einer bestimmten Konzentration wird ein Lichtstrahl im Gerät auf eine Fotozelle gelenkt und löst den akustischen Alarm aus.
In Privathaushalten gehören Rauchmelder unter die Zimmerdecke und am besten in die Raummitte. Vorzugsweise sind sie vor den Schlafräumen zu installieren und in den Schlafzimmern selbst, vor allem wenn Sie dort elektrische Geräte wie Heizdecken, Fernsehapparate o.ä. benutzen. Auch die Kinderzimmer sollten Sie durch ein zusätzliches Gerät schützen.
In Häusern mit mehreren Stockwerken sollten die Rauchmelder im Flur auf den Etagen montiert werden. Wichtig ist auch ein Rauchmelder im Keller. In Küche und Bad sollten Sie auf eine Installation verzichten, weil dort durch Koch- und Wasserdämpfe ein Fehlalarm ausgelöst werden könnte. Auch besonders staubige Räume eignen sich nicht für eine Installation. In größeren Häusern ist es sinnvoll, die Rauchmelder miteinander zu vernetzen, so dass ein Kellerbrand auch von den in der Wohnung installierten Geräten gemeldet wird.

Sie sollten darauf achten, dass das Gerät auf optischer Basis funktioniert. Batteriebetriebene Geräte sollten zu schwache Batterien anzeigen (durchschnittliche Lebensdauer der Batterie: ca. ein bis drei Jahre). Das Gerät sollte ein CE-Zeichen aufweisen und geprüft sein (GS-Zeichen) oder einer internationalen Norm (BS 5446 Part 1 – Britischer Standard bzw. PrEN ISO 12239 (1995) oder ISO/DIS 12239) entsprechen, außerdem sollten die Geräte über einen Testknopf verfügen. Richtig gut wäre es, wenn die Geräte die Möglichkeit einer Vernetzung bieten. Markenhersteller gewähren mehrjährige Garantien.
 
Im übrigen es gibt auch Rauchmelder für Gehörlose. Dieses System kombiniert eine Zentrale mit einem eingebauten Blitzlicht, einem oder mehreren Rauchmeldern und einem Vibrationsgeber, der beim Schlafen unter das Kopfkissen gelegt wird.
© 2017 Freiwillige Feuerwehr Bad Fallingbostel | Kontakt | Inhaltsverzeichnis | Impressum